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Samarkand hatte die Schachelite zu Gast

Heutzutage wird viel von der „neue Seidenstraßen-Initiative“ gesprochen, dies ist ein außenpolitisches Konzept der chinesischen Regierung zur Integration der Wirtschaftsräume Asien, Europa und Afrika. Hier wird aus aktuellem Anlass kurz auf das historische Vorbild eingegangen.
Es waren Händler, die die Kulturräume der Antike verbanden und für die Ausbreitung von Erfindungen, neuen Verfahren und auch Ideen von Ost nach West und umgekehrt sorgten. Eine der begehrtesten Waren war die Seide aus China, und so kam die Handelsroute zu dem hierzulande geläufigen Namen Seidenstraße.

Das Februarheft mit diesen zentralen Themen:


Foto: Foto: fide / Lennart Ootes

Samarkand: „Ich brauche den klassischen Titel einfach nicht.“

Obwohl sein Interesse am klassischen Schach auf einem historischen Tiefpunkt zu sein scheint, verteidigte die Nummer 1 der Welt, Magnus Carlsen, in den letzten Tagen des Jahres 2023 erfolgreich seine WM-Titel bei den Schnellschach- und Blitzweltmeisterschaften in Samarkand.
Carlsen blieb in den 13 Runden der Schnellschach-WM ungeschlagen und verlor nur eine einzige Partie gegen Maxime Vachier-Lagrave im Blitz-Wettbewerb (206 Spieler) über 21 Runden.
Bei den Frauen gab es einen großen Erfolg für Russland: Die an Position 51 gesetzte Anastasia Bondaruk setzte sich in einem Stechen um den Titel bei der Schnellschach-Weltmeisterschaft der Frauen gegen die Inderin Humpy Koneru durch, während Valentina Gunina das Blitzturnier mit 118 Spielerinnen dominierte


Foto: Veranstalter

34. Staufer Open: Wachablösung in Schwäbisch Gmünd

Das Staufer Open im Baden-Württembergischen Schwäbisch Gmünd ist das profilierteste und größte unter den vielen offenen Turnieren zwischen den Jahren hierzulande. Das neunrundige Open kann auf eine lange Tradition zurückweisen, läuft stets vom 2. bis zum 6. Januar und weiß insbesondere mit seinem großzügigen und edlen Turniersaal zu überzeugen.
Früher waren mehr Großmeister und ausländische Titelträger mit von der Partie, heute bestimmt eine sehr große Anzahl von jungen deutschen Spielern die Szenerie, willig, den Titelträgern Paroli zu bieten.


Foto: Hartmut Metz

Bundesliga: MSA Zugzwang und Gastgeber Ötigheim sehr zufrieden

Die Deutsche Bahn und die Bauern bereiteten den Schachspielern am dritten Doppelspieltag der Bundesliga die größten Sorgen. Dabei ging es bei den Bauern nicht um die, die auf 64 Feldern die Mehrheit stellen und besetzen, sondern um die, die Felder bestellen. Die 16 Vereine fürchteten, dass wegen des Bahnstreiks und der mit Traktoren die Straßen blockierenden Bauern ihre Asse nicht rechtzeitig die 64 Felder erreichen, um diese mit Bauern und Figuren zu beackern. Das Ganze philosophisch zu sehen und Verluste wie die protestierenden Bauern einzukalkulieren, das wollten die Klubs dann doch vermeiden

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